William Cornelius Gustav Früchtning

Militärische Laufbahn & Antrag beim Bundesarchiv

Heute habe ich die mir vorliegende Gefangenenakte erneut sorgfältig durchgesehen und alle verwertbaren Hinweise zu der militärischen Laufbahn meines Urgroßvaters im Ersten Weltkrieg systematisch zusammengetragen.

Militärische Stationen (laut Aktenlage)

William Cornelius Gustav Früchtning meldete sich 1916/1917 als Kriegsfreiwilliger.

Im August 1917 rückte er ins Feld aus und blieb bis Ende 1918 unter der Fahne.

Aus der Akte ergeben sich folgende Auszeichnungen:

  • Ehrenkreuz des 1. Weltkrieges – Frontkämpferkreuz mit Schwertern
  • Hanseatenkreuz (wahrscheinlich Lübeck)
  • Eisernes Kreuz II. Klasse (möglicherweise auch I. Klasse)
  • Schlesischer Adler II. Klasse
  • Schlesischer Adler I. Klasse

Nach dem Krieg schloss er sich Freikorps-Einheiten in Schlesien an und blieb dort bis etwa 1920 im Einsatz.

Er brachte es bis zum Unteroffizier.

Zwischenzeitlich war er zudem in der Minenabteilung der Reichsmarine tätig.

Antrag beim Bundesarchiv

Aufgrund dieser Laufbahn – insbesondere:

  • Unteroffiziersrang
  • Tätigkeit in der Reichsmarine
  • Freikorps-Einsatz in Schlesien
  • Mehrere militärische Auszeichnungen

halte ich es für durchaus wahrscheinlich, dass im Bundesarchiv (Abteilung PA – ehemals WASt) noch personenbezogene Unterlagen vorhanden sein könnten.

Ein entsprechender Antrag wurde gestellt.

Da es aufgrund hoher Anfragezahlen mehrere Monate dauern kann, bis eine Rückmeldung erfolgt, bleibt nun nur Geduld.

Sollte auch nur eine einzige zusätzliche Seite mit weiteren Details erhalten bleiben sein, wäre das bereits von unschätzbarem Wert für die Rekonstruktion seines Lebensweges.

Durch die Hintertür zur gesuchten Information

Eheregister statt Geburtsregister

Da mir eine nicht beglaubigte Kopie des Geburtsregistereintrags von Robert Adolf August Kramer (geb. 1920) aufgrund der noch laufenden Sperrfrist (letzte 4 Jahre) verweigert wurde, habe ich den „Umweg“ über das Eheregister genommen.

Dieses traf heute ein.

Glücklicherweise sind im Eheregister auch die Geburtsdaten der Eltern eingetragen, sodass sich wertvolle neue Informationen ergeben haben.

Zusammenfassung der Erkenntnisse:

Ehemann:

Robert Adolf August Kramer

geb. 1920 in Kiel-Gaarden

Seine Eltern:

  • Mutter: Dora Johanna Früchtning, geb. 1881 in Melsdorf
  • Vater: Adolf Reinhold Kramer, geb. 1878 in Reichermersdorf
    (historischer Ortsname im heutigen Bereich Kiel-Gaarden-Ost)
  • Eheschließung der Eltern: 1902 in Kiel

Ehefrau:

Elfriede Lisbeth Brockmann

geb. 1922 in Kiel

Ihre Eltern:

  • Mutter: Johanna Auguste Lilienthal, geb. 1886 in Sorgenau (Russland / ehem. Ostpreußen)
  • Vater: Hans Hugo Brockmann, geb. 1891 in Kiel
  • Eheschließung der Eltern: 1914 in Kiel

Leider konnte ich zu Dora Johanna Früchtning bislang keine weiteren gesicherten Informationen finden.

Daher habe ich nun auch ihr Eheregister angefordert, um eine weitere Generation zurückzugehen.

Ich gehe weiterhin stark von einer familiären Verbindung aus.

Hier geht es zum:

Mögliche noch lebende Nachfahren der Familie Früchtning

Wie ich im vorherigen Beitrag bereits erwähnte, berichtete Artur Früchtning von möglicherweise noch lebenden Onkeln und Tanten.

Aus diesem Anlass habe ich in öffentlich zugänglichen Netzwerken nach möglichen Hinweisen gesucht.

Aus Datenschutz- und Persönlichkeitsgründen werde ich hier selbstverständlich keine Namen oder konkreten Daten lebender Personen veröffentlichen.

Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass in der Region Kiel noch direkte Nachfahren existieren könnten. Erste mögliche Verbindungen ließen sich bereits erkennen.

Über öffentlich zugängliche Wege habe ich vorsichtig Kontakt aufgenommen und freue mich über jede Rückmeldung möglicher Verwandter.

Sollten sich neue, bestätigte Informationen ergeben, werde ich ausschließlich mit ausdrücklicher Zustimmung der betreffenden Personen darüber berichten.

Heiratsurkunde eingetroffen – ein Durchbruch mit Gänsehautmoment

Heute erhielt ich vom Stadtarchiv die Heiratsurkunde von Gertrud Sara Lublow, geborene Ehrlich.

Schon seit einiger Zeit war ich überzeugt, dass es sich bei ihr um meine bekannte Ururgroßmutter Gertrud Thießen, geborene Ehrlich, handeln musste.

Und ich hatte recht.

Der entscheidende Beweis

In der Heiratsurkunde von

Gertrud Sara Lublow, geb. Ehrlich (geb. 1875)

und ihrem Ehemann

Heinrich Friedrich Christian Lublow (geb. 1867)

steht unter dem Namen der Braut eindeutig:

Gertrud Sara Thießen, geborene Ehrlich, Witwe

Damit war der Beweis erbracht:

Nach dem Tod ihres ersten Ehemannes (Ludwig Otto Karl Thießen, geb. 1870) heiratete sie erneut – und ich konnte die Verbindung eindeutig herstellen.

Neue Erkenntnisse über die Familie Ehrlich

Durch diese Urkunde erhielt ich nicht nur die Bestätigung ihrer Identität, sondern auch weitere wichtige Informationen:

Eltern:

Manasse Ehrlich (geb. 1829)

Hulda Ehrlich, geborene Ruben (geb. unbekannt)

Geschwister:

Hermann Ehrlich (geb. 1877)

Hugo Ehrlich (geb. 1871)

Flora Ehrlich (geb. 1865)

sowie weitere Angehörige

Eine verfolgte Familie

Im weiteren Verlauf der Recherche stellte sich heraus, dass es sich bei der Familie Ehrlich um eine vom NS-Regime verfolgte jüdische Familie handelte.

Der zusätzliche Vorname „Sara“ wurde Gertrud nicht freiwillig gegeben, sondern beruhte auf der nationalsozialistischen Namensverordnung von 1938.

Aus dem Reichsgesetzblatt 1938, Teil I:

„Männliche Personen führen zusätzlich den Vornamen Israel, weibliche Personen den Vornamen Sara.“

Diese Vorschrift trat zum 1. Januar 1939 in Kraft und zwang jüdische Menschen zur Annahme dieser Zusatznamen.

Ihr zweiter Ehemann Heinrich Lublow wurde aufgrund der Ehe ebenfalls mitverfolgt.

Mehrere Mitglieder der Familie Ehrlich erscheinen in:

der Deutschen Minderheiten-Volkszählung 1939 sowie in Verzeichnissen jüdischer Holocaust-Gedenkstätten und jüdischer Einwohner Deutschlands 1939–1945

Ein Moment der Gänsehaut

Es sind genau diese Momente in der Ahnenforschung, die unter die Haut gehen.

Was als Suche nach einer Heiratsurkunde begann, führte zu einem erschütternden Kapitel Familiengeschichte.

Ahnenforschung ist nicht nur das Sammeln von Namen und Daten – sie macht Geschichte persönlich.

Zu Vorherigen Beiträgen Betreffend Gertrud Ehrlich:

Ein Zeitungsartikel, eine Ehe, drei Schreibweisen – und vier Generationen später

Heute habe ich wieder einmal nach dem Nachnamen Früchtning gegoogelt – und bin dabei auf einen spannenden Zeitungsartikel gestoßen.

Darin berichteten Ernst Dawartz und seine Ehefrau (gebürtige Früchtning) von der Verlobung ihrer Tochter Olga Dawartz mit Johannes Schröder in Hamburg.

Zeitungsartikel

Mehr Informationen hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Also begann ich zunächst mit der Suche nach Ernst Dawartz – dem Vater der Braut.

Der erste Treffer:

Ich fand den entsprechenden Eheeintrag aus dem Jahr 1867.

Eheeintrag im Kirchbuch

Nun hatte ich vollständige Namen:

Ernst Thomas Dawartz, geboren 1844

Christiane Christine Dorothea Früchtning, geboren 1837

Drei Schreibweisen – eine Person

Im Kirchbucheintrag zur Ehe wurde der Name sogar als

Früchting

eingetragen.

Damit hatte ich ein und dieselbe Person mit drei unterschiedlichen Schreibweisen:

• Früchtning

• Früchtening

Früchting

Ein Paradebeispiel dafür, dass längere Nachnamen früher häufig nach Gehör geschrieben wurden – und eine einheitliche Rechtschreibung keineswegs selbstverständlich war.

Zusätzlich fand ich die Geburtsurkunde eines Sohnes:

Geburtsurkunde: Max Willibald Dawartz

Max Willibald Dawartz, geboren 1877

Dort wird die Mutter als

Christiane Christine Dorothea Früchtening

bezeichnet.

Diese Schreibweise war mir zunächst fremd – ließ sich jedoch eindeutig ihren Eltern zuordnen:

Christian Friedrich Früchtning, geb. 1797

Anna Engel Früchtning, geb. Braasch, geb. 1799

Eine Generation weiter

Nun ging ich eine Generation weiter und suchte nach:

• Olga Dawartz

• Johannes Schröder

Einen direkten Eheeintrag konnte ich zunächst nicht finden – jedoch eine Geburtsurkunde von:

Max Adolf Schröder

Geburtsurkunde: Max Adolf Schröder

Die Eltern:

Olga Sophie Christine Elisabeth Wilhelmine Schröder, geb. Dawartz

Johannes Friedrich Joachim Schröder

Es handelt sich eindeutig um das Ehepaar, das sich laut Zeitungsartikel verlobt hatte.

Obendrauf fand ich sogar ein Denkmal bzw. einen Familiengrabstein der Familie.

Grabstein Familie: Dawartz/Schröder/Jähn

Fazit

Dieser Fund zeigt erneut:

• Wie wertvoll Zeitungsartikel in der Ahnenforschung sind

• Wie stark Nachnamen früher variieren konnten

• Und wie wichtig es ist, nicht starr nach nur einer Schreibweise zu suchen

Ein Zeitungsartikel führte über eine Ehe zu drei verschiedenen Schreibvarianten – und ließ sich vier Generationen weiter nachvollziehen.

Genau solche Beispiele machen genealogische Forschung lebendig.

Auswertung niederländischer Quellen – zwei offene Fragen geklärt

Emilie Wilhelmine Johanna Früchtning, geboren am 17.05.1893 in Itzehoe, ist durch die unten verlinkte Geburtsurkunde eindeutig belegt (einsehbar in der ausklappbaren Ansicht).

Emilie Wilhelmine Johanna Früchtning, geb. 1893 in Itzehoe – Geburtsurkunde
Geburtsurkunde – Emilie Wilhelmine Johanna Früchtning, geb. 1893 in Itzehoe

Im Rahmen der niederländischen Recherche stieß ich zusätzlich auf eine Rotterdamer Registerkarte zu einer

Emilie Johanna Christina Früchtning,

geboren laut Kartei am 12.05.1893 ebenfalls in Itzehoe.

Emilie Johanna Christina Früchtning, geb. 1893 in Itzehoe – Aufenthaltsregister
Aufenthaltsregister – Emilie Johanna. Christina Früchtning, geb. 1893 in Itzehoe

Erste Bewertung der Abweichungen

  • Eine Zwillingsgeburt kann aufgrund des 5-tägigen Geburtsunterschieds ausgeschlossen werden.
  • Zwei nahezu identische Namen, gleicher seltener Nachname, gleicher Geburtsort und gleicher Zeitraum schließen ebenfalls aus, dass es sich um zwei unterschiedliche Personen handelt.

Zusätzliche Indizien aus dem Familienumfeld

William Cornelius Gustav Früchtning, geboren 1900, war nachweislich viermal verheiratet.

Eine dieser Ehen fand am 07.04.1934 in Rotterdam mit Elisabeth de Vries (geb. 1898) statt.

Zu seinen ältesten Geschwistern zählt:

  • Emilie Wilhelmine Johanna Früchtning

Schlussfolgerung

Die folgenden Einträge beziehen sich auf ein und dieselbe Person:

  • Emilie Johanna Christina Früchtning,
    geboren laut Rotterdamer Register am 12.05.1893 in Itzehoe
  • Emilie Wilhelmine Johanna Früchtning,
    geboren laut deutscher Geburtsurkunde am 17.05.1893 in Itzehoe

Die Indizienlage spricht klar dafür, dass es sich um eine einzige Person handelt.

Sehr wahrscheinlich hielt sie sich 1–2 Jahre vor der späteren Ehe ihres Bruders zeitweise in den Niederlanden auf, was die abweichende Registerangabe erklärt.

Weitere Dokumente der Familie Schiefer erhalten

Durch die Tochter K. Schiefer, des Großonkels Walter Schiefer (1930 – 2019) – geboren als Kasper Schiefer (spätere Namensänderung) verheiratet mit Herta Schiefer. geb Voß (1934 – 2025) – sowie durch ihren Ehemann D. Kirchhoff, erhielt ich weitere bedeutende Unterlagen aus dem Familiennachlass.

Dafür gilt beiden mein herzlicher Dank.

Unter den überlassenen Dokumenten befindet sich unter anderem eine Grabsteinrechnung, die ich meinen Urgroßeltern – den Eltern meiner Großeltern – eindeutig zuordnen konnte. Dieses Dokument ist im ausklappbaren Menü einsehbar.

Joseph Gerhard Schiefer & Josephine Schiefer, geb. Ludwig – Grabstein Rechnung

Ebenfalls enthalten war der Lehrbrief von Walter Schiefer, aus dem hervorgeht, dass er seine Ausbildung zum Bäcker bei Bäckermeister Walter Ahrens in Kiel absolvierte und diese am 01.04.1950 erfolgreich abschloss.

Darüber hinaus lag eine Urkunde über die Teilnahme an einem Garnierkursus des Bäckerfachvereins Kiel bei sowie mehrere handgeschriebene Arbeitszeugnisse aus seiner beruflichen Laufbahn. Diese belegen seine Tätigkeiten in folgenden Betrieben:

  • 01.04.1947 – 31.03.1950
    Walter Ahrens – Bäckerei & Konditorei, Kiel-Gaarden, Kaiserstraße 67
  • 03.07.1950 – 12.03.1953
    Paul Wulff – Bäckerei & Konditorei, Kiel-Gaarden, Kirchenweg 53
  • 15.03.1953 – 16.05.1953
    Helmut Günther – Bäckerei & Konditorei, Kiel, Dreieckplatz 10
  • 29.06.1953 – 20.10.1954
    Heinrich Vorbeck – Bäckerei & Konditorei, Kiel, Hollmannstraße 23
  • 11.01.1955 – 19.03.1955
    Hans Koll – Bäckerei & Konditorei, Kiel-Wik, Holtenauer Straße 299

Zu der letzten Station liegt zusätzlich ein Foto vor, das dass Geschäft von außen zeigt.

Bäckerei & Konditorei – Hans Koll – Holtenauer Straße 299, Kiel – Wik
Im Erdgeschoss die Bäckerei und Konditorei Koll

Ein Dank und neue Fortschritte zur Familie Früchtning

Durch Swen L., einem Sohn von Artur Früchtning kam ich in Kontakt mit Arthur Früchtning,

einem Enkel von Maximilian Heinrich Friedrich Früchtning. Und der Sohn von Johann Martin Willy Früchtning

Maximilian Heinrich Friedrich Früchtning war einer der Brüder meines

Urgroßvaters William Kornelius Gustav Früchtning.

Arthur Früchtning stellte mir im Rahmen dieses Austauschs mehrere wichtige Urkunden zur Verfügung, darunter Geburts-, Sterbe- und Eheurkunden.

Dafür gilt ihm mein ausdrücklicher und herzlicher Dank.

Gerade bei einem so seltenen Nachnamen wie Früchtning ist der Kontakt zu lebenden Nachfahren anderer Linien von unschätzbarem Wert. Solche Quellen sind für die genealogische Forschung schlicht Gold.

Besonders bemerkenswert ist dieser Fortschritt, wenn man bedenkt, dass mir diese Linie vor zwei Jahren noch vollständig unbekannt war.

Arthur Früchtning erwähnte zudem, dass es weitere Tanten und Onkel innerhalb seiner Familie gibt. Auch wenn derzeit keine genauen Anschriften vorliegen, sind diese Hinweise für meine Ahnenforschung von großer Bedeutung.

Arthur und ich haben darüber hinaus einen persönlichen Austausch vereinbart – nicht zuletzt, weil wir Cousins zweiten Grades sind.

Neue Sterbeurkunde: Gertrud Sara Lublow, geborene Ehrlich

Heute trage ich die Sterbeurkunde von Gertrud Sara Lublow, geborene Ehrlich, in meine Forschung ein.

Ob es sich bei Gertrud Sara um dieselbe Person handelt wie bei der von mir gesuchten Gertrud, lässt sich eindeutig klären, sobald die Heiratsurkunde vorliegt.

Bereits jetzt sprechen jedoch mehrere Indizien dafür:

• Meine Gertrud bekam 1910 eine Tochter.

• Ebenfalls 1910 verstarb ihr Ehemann.

Die gefundene Gertrud Sara hat laut der vorliegenden Sterbeurkunde zuletzt im Jahr 1912 geheiratet, ebenfalls in Kiel.

Das würde bedeuten, dass sie ein bis zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes erneut geheiratet hat – ein zeitlicher Ablauf, der sowohl vom Alter als auch von den damaligen Lebensumständen her sehr gut passt.

Weitere Übereinstimmungen:

• geboren 1875 in Müncheberg

• gestorben 1942 in Kiel

• der Ehemann der von mir gesuchten Gertrud:

• geboren 1870

• verstorben 1910

Auch hier stimmen die Jahreszahlen, schlüssig überein.

Nächster Schritt

Der nächste Schritt ist daher die Beantragung der Heiratsurkunde.

Diese wird zeigen,

• ob Gertrud bereits einmal verheiratet und verwitwet war,

• und ob es sich bei Gertrud und Gertrud Sara tatsächlich um ein und dieselbe Person handelt.

Neue Erkenntnisse zur Familie Pinn

Heute erhielt ich die Unterlagen zur Familie Pinn von Frau Anne Margarethe (Grete) Pinn, einer Tante meines Halbbruders.

An dieser Stelle bereits herzlichen Dank für die freundliche Bereitstellung der Dokumente.

Ein Rätsel konnte dadurch gelöst werden – gleichzeitig hat sich jedoch ein neues ergeben.

Der Pastor Theodor Friedrich Nicolai Pinn hatte insgesamt vier Kinder:

1. Johann Hans Peter Pinn, geboren 1930

2. Jürgen Gustav Adolf Pinn, geboren 1933

3. Thomas Theodor Ernst Pinn, geboren 1935

4. Karl-Hermann Christian Rolf Pinn, geboren 1928

(Großvater meines Halbbruders)

Die Ehefrau von Karl-Hermann Christian Rolf Pinn hieß nicht, wie zunächst angenommen, Anna Margarethe Katharina Pinn, sondern

Grete Doris Katharina Pinn, geboren 1925.

Anna Margarethe Pinn ist eine von insgesamt vier gemeinsamen Kindern des Ehepaares.

Die Eltern von Grete Doris Katharina Pinn (geb. 1925 in Ratzeburg) waren:

• Carl Friedrich Rathje

• Lieschen Helbine Rathje, geborene Rahlf (möglicherweise Rohlf – die Schrift ist noch nicht eindeutig zu entziffern)

Die beiden heirateten am 04.04.1925 in Bosau (Schleswig-Holstein).

Diese Information geht aus der Eheurkunde von Grete Doris Pinn und Karl-Hermann Christian Rolf Pinn hervor.

Der nächste Schritt besteht nun darin, die Heiratsurkunde von Carl Friedrich Rathje und Lieschen Helbine Rathje anzufordern, um:

• deren Geburtsdaten

• sowie die Namen und Daten ihrer Eltern

zu ermitteln.

Aktuell konnte ich noch keine direkte Verbindung zwischen meiner Rathjen-Linie und der meines Halbbruders feststellen.

Die anfängliche These, dass die Großmutter meines Halbbruders mit meiner Rathjen-Linie verwandt ist, ließ sich bislang nicht bestätigen.

Ich gehe jedoch weiterhin stark von einer Verbindung aus – möglicherweise einige Generationen weiter zurück.

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